BBA-Sportpferde blickt auf eine erfolgreiche Saison 2017 zurück

(Purbach) Unter ihrem neuen Verein, dem Team Pink Unicorn, stand das Turnierjahr 2017 für Bianca Babanitz unter einem ganz besonders erfolgreichen Stern! Sie durfte auf viele persönliche Highlights wie dem Sieg im Wiener Springderby, der Top Ten-Platzierung bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften, der ersten Einberufung ins Nationenpreisteam oder auf erfolgsgekrönte CSI4*-Einsätze zurückblicken, die die vergangene Saison wahrlich perfekt machten.

Begonnen hatte das Turnierjahr fast schon traditionsgemäß mit den Indoor-Turnieren im Magna Racino, wo man sich über die ersten Platzierungsschleifen bis zur schweren Klasse freuen durfte. Nach dem Outdoor Opening in Ebreichsdorf peilte Bianca Babanitz die Tour in San Giovanni/Horse Riviera Resort 2017 an, wo sie – und das gab jede Menge Selbstvertrauen und Motivation – Achtungserfolge bis CSI4*-Niveau holte. Ihr Upgrade´s Son, dessen Stallname Zwergi lautet, beeindruckte mit extrem tollen Auftritten und fand dort seine neuen Besitzer.

Im Mai ging es weiter mit der zweiwöchigen Spring Tour im Racino, wo sich ihre Truppe erneut mit einigen Spitzenrunden auszeichnen konnte. Besonders stolz war sie unter anderem auf „Rüschi“ – die Fuchsstute La Fille Rouge –, die sich immer mehr als Platzierungsgarantin mauserte. „Stevie“ – FSS Catch Phrase – war ebenfalls immer konstanter und fiel vor allem bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften im Juli mit einer erstklassigen Performance bis hin zu den finalen Umläufen über 1,60 Meter auf, die ihr am Ende sogar den achten Platz in der Einzelwertung bescherten. Fixtermin in jedem Jahr war im Sommer natürlich der Summer Circuit in der Lake Arena, wo sich „Ufi“ – Ufieno – sogar eine Siegerdecke sicherte und auch seine Stallkollegen Game DK Z, La Fille Rouge und FSS Catch Phrase mit etlichen Schleifen prämiert wurden.

Im Herbst durfte Bianca Babanitz gemeinsam mit ihrer „Rüschi“ in Samorin die rot-weiß-rote Fahne im Nationenpreisteam vertreten und darauf waren sie unheimlich stolz. Beim Wiener Springderby konnte das Duo dann nach einem spannenden Stechen die Siegerrunde anführen und strahlte förmlich voller Freude an der Spitze.

Weiter ging es dann in der Hallensaison in der Arena Nova, wo die burgenländische Berufsreiterin und staatlich geprüfte Trainerin erstmalig ihre Nachwuchshoffnung Little Foot 41 präsentierte. Der sprunggewaltige Lord Z-Sohn legte in den letzten Wochen einen wahrlichen Senkrechtstart hin und konnte – das gesamte Team war überwältigt von seiner Leistung – das wirklich selektiv gestellte und bunt aufgemachte Silver Tour Finale beim CSI2* im Magna Racino für sich entscheiden.

Bevor es dann zum CSI4* in Salzburg und dem CSI-W in Budapest ging, wo der krönende Saisonabschluss gefeiert wurde, gab es noch einige Platzierungen im Rahmen der nationalen Indoor-Shows in Ebreichsdorf.

Auch ihre Schützlinge waren das ganze Jahr hindurch super unterwegs und feierten ebenfalls etliche Siege und Platzierungen auf nationalem und internationalem Niveau. „Glückwunsch – ich bin stolz auf euch.“, strahlte Bianca Babanitz, die ja in Purbach ihren Ausbildungsstall leitet, und führt fort: „Zu guter Letzt´ möchte ich mich nicht nur bei meinen Sponsoren CWD, hungry hunter und Pferdenews.eu bedanken, die mich das gesamten Jahr hindurch unterstützt haben, sondern auch bei meiner Familie und Freunden, die mir den Rücken stärken, hinter mir stehen und mir Kraft geben. VIELEN DANK!! Ich wünsche allen ein erfolgreiches Jahr 2018, das begleitet sein soll von Freude, Gesundheit und Glück!!“

Mehr Infos auf www.bba-sportpferde.at

Von Stein Fünfter im Weltcup

(Mechelen) Der Mannschafts-Silbermdaillengewinner der EM, Georg von Stein aus Hessen hat beim Vierspänner-Weltcup in Mechelen den fünfte Platz belegt. Nach einem eher mittelprächtigen Ergebnis in der Einlaufprüfung steigerte sich der einzige deutsche Teilnehmer in Belgien nochmal deutlich. Bram Chardon, Sohn des mehrmaligen Weltmeisters Ijsbrand Chardon aus den Niederlanden, gewann die Prüfung über zwei Runden vor dem Schweizer Jerome Voutaz und Koos de Ronde aus den Niederlanden. Es war übrigens der erste Weltcup-Triumpf in der Karriere des jungen Fahrers. Die vier Partner des Erfolges waren die exzellenten ungarische Lippizaner, die schon dem Papa etliche Erfolge bescherten.

Jahresrückblick Julia Billmann

Meine Tops 2018…

Zwischen den Jahren, das ist so die Zeit einmal rückwärts zu schauen – was ein Jahr gebracht hat. Ich habe das für mich auch gemacht – also: mein Job-Tops 2017…

  1. Erfolgreicher Relaunch und für mich erste Mutabwicklung des CSI Neustadt-Dosse 2017 vom 5. bis 8. Januar
  2. Neue Spanien Tour für Equestrian Sport Events: Erfolgreiche Abwicklung der Costa del Sol Equestrian Tour in Mijas + Erstes Mal als Reiterin unterwegs – sportliche Erfolge mit Delicious
  3. Mein erstes Fohlen ist am 16. Mai 2017 geboren! Name Kisses von dem Hengst Conditus
  4. Am 26. November saß ich nach meinem Unfall das erste Mal wieder auf einem Pferd. Besonderes Ehre – ich durfte den Altmeister Acomet reiten.
  5. Privates Highlight! Weihnachten mit der Familie in Osnabrück

 

Natürlich gab es auch Dinge, die nicht so erfolgreich liefen:

  1. Unfall beim Springderby in Hamburg mit Delicious! Komplizierter Bruch! 12 Wochen Ausfall
  2. Schwierige Entscheidung – Verkauf meines Pferdes Delicious! Focus auf Job und Weiterbildung!
  3. Costa del Sol Equestrian Tour 2018 wird nicht statt finden

 

Die Zeit zum Verschnaufen ist jetzt kurz: gleich in der zweiten Januar-Woche steht das CSI in Neustadt-Dosse auf dem Plan, im Februar dann die große Hengstschau auf der Anlage. Ja, zufrieden bin ich – und freue mich jetzt auf Reitsportjahr 2018.

Was bleibt – ein Zitat vom unvergessenen Hans-Heinrich Isenbart: “denkt an die Pferde”.

Irischer Triumph in Liverpool

(Liverpool) Beim CSI4* im britischen Liverpool hat sich der Ire Shane Breen mit Csf Vendi Cruz, einer irischen Stute den Sieg in der Hauptprüfung des Nachmittags gesichert. Die Zeitspringprüfung absolvierte das Paar in 52,96 Sekunden und damit deutlich schneller als der zweitplatzierte Ägypter Sameh El Dahan, der allerdings freitags bereits ein Weltranglistenspringen für sich entscheiden konnte. Highlight in Liverpool ist der Große Preis am Sonntag. Deutsche Starter sind nicht dabei. 2016 hatte Felix Haßmann aus Lienen reihenweise Siege in Liverpool „abgeräumt“ und war dann der Turniertradition folgend mit den Kollegen ins Hotel gewechselt um Silvester zu feiern…..

Ludger Beerbaum verabschiedet sich mit Sturz aus 2017 – Schulterbruch

(Mechelen) Mit einem offenen Schulterbruch endete die Weltcup-Etappe im belgischen Mechelen für Ludger Beerbaum. Der 53-jährige stürzte nach einem Mißverständnis mit seinem elf Jahre alten Wallach Chacon und blieb zunächst am Boden. Zum Scherzen mit seinem herbeieilenden Kollegen Christian Ahlmann hatte er noch Zeit, dann aber ging es flugs ins Krankenhaus.   Erst im vergangenen Jahr brach sich der Beerbaum-Schüler Christian Kukuk in Aachen bei einem Sturz die Schulter und mußte länger pausieren. Springreiter Ludger Beerbaum aus Riesenbeck ist beim Weltcupturnier in Belgien gestürzt. Der 54-jährige stand zwar nach seinem Sturz in der Weltcup-Qualifikation wieder auf den Beinen, wurde jedoch zur Abklärung von Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Mit dem elf Jahre alten Chacon war Beerbaum in der Weltranglistenprüfung an den Start gegangen. Die FEI World Cup Qualifikation gewann der Niederländer Harrie Smolders mit dem KWPN-Wallach Zinius in 38,19 fehlefreien Sekunden knapp vor dem Schweden Henrik von Eckermann mit Mary Lou und dem Italiener Lorenzo de Luca auf Halifax van het Kluizebos. Auf Platz vier folgte der beste deutsche Reiter Daniel Deusser mit dem 14 Jahre alten Cornet d`Amour. Auch Christian Ahlmann (Marl) sammelte mit Taloubet Z auf Rang sechs Weltcup-Punkte. Nach neun Stationen führt der bei Bonn lebende Henrik von Eckermann im Weltcup-Ranking mit 57 Punkten, Daniel Deusser ist auf Rankingplatz vier der beste Deutsche. Außer ihm steht nur noch Christian Ahlmann als jetzt 17. unter den 18 startberechtigten Kandidaten der West-Europaliga. Seinen krönenden Abschluss findet Jumping Mechelen heute Abend mit dem FEI World Cup Driving ab 22.30 Uhr.

Mechelen: Platz vier im Weltcup für Daniel Deußer

Mechelen (fn-press). Das Jahr 2017 endete für die deutschen Springreiter beim CSI5* im belgischen Mechelen mit erfreulichen Platzierungen: Daniel Deußer, der in Mechelen wohnt, belegte bei seinem Hausturnier mit dem westfälischen Wallach Cornet d’Amour Platz vier, sein Kollege Christian Ahlmann (Marl) ritt mit Taloubet Z auf Rang sechs.

Lange mussten die Zuschauer im Messezentrum von Mechelen vor den Toren Antwerpens auf den ersten Null-Fehlerritt im Weltcup-Springen warten. Von den 40 Teilnehmern gelang der ersten Hälfte kein fehlerfreier Ritt. Erst Christian Ahlmann als 21. Starter zeigte mit dem 17-jährigen niederländischen Hengst Taloubet Z (v. Galoubet), dass der Parcours auch ohne Abwurf und Zeitfehler zu schaffen ist. Sechs weitere „Nuller“ sollten folgen, unter ihnen auch Daniel Deußer und der Westfale Cornet d’Amour, 14-jähriger Sohn des Springpferdevererbers Cornet Obolensky.

Im Stechen gab Ahlmann mit 38,83 Sekunden zwar eine schnelle Zeit vor, aber einmal fiel die Stange, es wurde schließlich der sechste Platz. Daniel Deußer, der mit einem Sieg in Oslo in die Weltcup-Saison gestartet war, steuerte Cornet d‘Amour auch im Stechen fehlerfrei ins Ziel, aber 40,51 Sekunden reichten nicht für den Sieg – Platz 4. Die goldene Schleife und das Preisgeld von knapp 60.000 Euro des insgesamt mit 180.000 Euro dotierten Weltcup-Springens  sicherte sich der Niederländer Harrie Smolders, der derzeit von Erfolg zu Erfolg reitet. Sein Partner war in Mechelen der niederländische Wallach Zinius. Auf dem zweiten Platz folgte der Schwede Henrik von Eckermann mit der westfälischen Montender-Tochter Mary Lou vor dem Italiener Lorenzo de Luca mit Halifax. Mit einem Sturz endete das Turnier für Ludger Beerbaum (Riesenbeck): Zwar beendete er mit Chacon den Normalparcours (acht Strafpunkte), doch der elfjährige Wallach visierte nach dem Überqueren der Ziellinie noch einen weiteren Sprung an. Der in Rücklage geratene Beerbaum stürzte, verletzte sich an der Schulter und musste ärztlich behandelt werden.

Nach neun von 13 Stationen führt im Weltcup-Ranking der Schwede Henrik von Eckermann mit 57 Punkten. Die weiteren Plätze belegen Kevin Staut/Frankreich mit 53 Punkten, Edwina Tops-Alexander/Australien 50, Daniel Deußer 50 und Steve Guerdat/Schweiz 43.  hen 

Weltcup Voltigieren: Deutscher Doppel-Sieg in Belgien

Mechelen (fn-press). Zwei deutsche Siege im belgischen Mechelen: Der Hamburger Viktor Brüsewitz und die Kölnerin Corinna Knauf gewannen die vierte Etappe des Voltigier-Weltcups und brachten sich damit in eine gute Position für eine mögliche Finalteilnahme.

Für Viktor Brüsewitz war es am Ende nach zwei Umläufen in der Provinz Antwerpen ein deutlicher Triumph und damit ein starkes Comeback auf der internationalen Bühne. Nachdem sich der 27-jährige „Ninja-Warrior“-Finalist in der Sommersaison nicht für das Championat qualifizieren konnte, glänzte er nun mit ausdrucksstarken Küren, mit denen er sogar Vize-Europameister Jannis Drewell (Gütersloh) auf Distanz halten konnte. 8,459 Punkte erhielt Brüsewitz für seine Darbietungen auf dem Rücken von Weltcup-Debütant Claus, der aufgrund eines verletzungsbedingten Ausfalls von Longenführerin Gesa Bührig von Co-Bundestrainer Kai Vorberg longiert wurde. Das Trio harmonierte vor allem im Finaldurchgang mit 8,6 Punkten. Für Brüsewitz war es der erste Weltcup-Sieg seit November 2014, als er in München triumphiert hatte.
Jannis Drewell zeigte in Mechelen eine starke Aufholjagd. Nachdem der Sportsoldat im ersten Durchgang unfreiwillig den Rücken seines Routinier Diabolus – longiert von Simone Drewell – verlassen hatte und für diesen Sturz hohe Abzüge erhielt (7,494), kämpfte sich der 26-Jährige mit 8,252 Punkten im zweiten Durchgang noch von Rang vier auf Platz zwei vor. Damit steht Drewell zusammen mit dem Schweizer Lukas Heppler rein rechnerisch bereits als Teilnehmer für das Weltcup-Finale in Dortmund im März 2018 fest, denn vor wenigen Wochen hatte er die Station in Salzburg gewonnen und nun genügend Punkte für den Showdown beim SIGNAL IDUNA Cup in den Westfalenhallen auf seinem Konto.
Auch Rang drei ging nach Deutschland: Wildcard-Starter Miro Rengel (Köln) und Longenführerin Nina Vorberg beendeten das Turnier mit George’s Fiano (ebenfalls erstmals bei einem Weltcup am Start) mit 7,547 Punkten.

Auch die Damenkonkurrenz sah am Ende eine deutsche Siegerin. Corinna Knauf – Mitglied des NORKA-Teams des Voltigiervereins Köln-Dünnwald – dominierte beide Durchgänge in Mechelen und gewann im Gesamtergebnis mit 8,453 Punkten deutlich. Gemeinsam mit ihrer Stute Fabiola und Schwester Alexandra Knauf an der Longe verwies sie die internationale Konkurrenz mit Abstand auf die weiteren Plätze. „Bei mir lief es beide Tage super. Ich hatte ein super Team. Fabiola ging super und ich konnte ihr mal wieder total vertrauen“, berichtete die Siegerin. Die Niederländerin Carola Sneekes freute sich mit 8,046 Punkten über Rang zwei. Vize-Europameisterin Sarah Kay (Münster) landete bei ihrem ersten Start in diesem Weltcup-Winter mit Sir Valentin und Longenführerin Dina Menke auf Platz drei (7,79).

Die weiteren Weltcup-Stationen der Voltigierer werden nun allesamt in Deutschland ausgetragen: Im Januar treffen die besten Pferdeakrobaten in Leipzig im Rahmen der PARTNER PFERD aufeinander. Anfang Februar folgt erstmals die Station in Offenburg bei den Baden Classics. Das Finale findet – wie schon 2016 und 2017 – im März in Dortmund statt. FN/Daniel Kaiser

Großer Preis von Flandern an Belgier Bruynseels

(Mechelen) Der Große Preis von Flandern blieb sportlich in belgischer Hand. Als letzter Starter im Stechen sicherte sich Niels Bruynseels mit Gancia de Muze den Sieg vor dem bis dahin führenden Pieter Devos/ Apart und Nicola Philippaerts/ H&M Harley vd Bisschop. Die deutschen Springreiter blieben  glücklos, lediglich Felix Haßmann aus Lienen sprang mit Balance als Zwölfter gerade noch in die Platzierung. Zwei große internationale Prüfungen bot Mechelen am Freitag, die erste gewann der Ire Mark McAuley mit dem achtjährigen Valentino Tuiliere, bester Deutscher war Daniel Deusser auf Platz vier mit SX Hidalgo VG, Felix Haßmann wurde Sechster mit SL Brazonado.

Am Samstag folgt in Mechelen das Hauptereignis im Parcours, die Qualifikation zum Longines FEI World Cup Jumping ab 15.50 Uhr, um 22.30 Uhr folgt der FEI World Cup Driving. Damit endet die 2017-er Auflage des Jumping Mechelen, eines der traditionsreichsten und bedeutendsten Turniere Europas.

Georg von Stein nur Vorletzter in Mechelen

(Mechelen) Mehr als Platz sieben war nicht „drin“ für Vierspännerfahrer Georg von Stein beim heutigen Auftakt des FEI World Cup Dribing in Mechelen. Der Hesse startet nun als zweiter in der Weltcup-Qualifikation in Belgien, von Stein ist der einzige deutsche Fahrer bei dieser Etappe der Hallenserie. Die Einlaufprüfung gewann der Schweizer Jerome Voutaz vor dem US-Amerikaner Chester Weber, der nach langer Abstinenz erstmals wieder im Weltcup mitfährt. Weber sicherte sich beim CHI Donaueschingen, das im Jahr 2018 auch letzte Check-Up-Station vor den Weltreiterspielen in Tryon ist, die Qualifikation für den FEI World Cup Driving.

IDEE Derby-Meeting – Von Siegern und Favoriten….

(Hamburg)  Vom 29. Juni bis zum 8. Juli ist Hamburg-Horn im Derbyfieber. Dann bittet der Hamburger Renn-Club zum IDEE Derby-Meeting 2018. Höhepunkt ist das IDEE 149. Deutsche Derby in Hamburg am 8. Juli. Sonntags wird die Frage beantwortet, wer Nachfolger des Derbysiegers 2017, Windstoß, wird. Vielleicht ist es ein Röttgener “Kollege”, denn unter den 81 aktuell genannten Pferden für das mit 650.000 Euro dotierte Prestige-Rennen ragt Erasmus heraus. Der Hengst von Reliable Man gewann den Preis des Winterfavoriten in Köln im Oktober.

“Wer das gewinnt ist erstmal der Derbyfavorit”, sagt Markus Klug, Erfolgstrainer in Röttgen sowohl für Windstoß, als auch für Erasmus und immerhin zweimal Derbysieger als Trainer. Den nächsten Beweis seiner Leistungsfähigkeit soll Erasmus nach den vorliegenden Planungen im Dr. Busch-Memorial in Krefeld erbringen, und überhaupt: “Die Pferde müssen alle gesund bleiben. Das ist das Wichtigste”, unterstreicht Klug.

Was macht eigentlich Windstoß?

Der smarte Derbysieger des Jahres 2017, der mit dem “Derby-Debütanten im Sattel”  – Nachwuchsreiter Maxim Pecheur – antrat, macht gerade sowas ähnliches wie Urlaub: Lockere Tagesarbeit für das pferdemäßige Wohlbefinden und die Fitness – so wie die meisten Galopper im Winter. “Es geht ihm gut, er bekommt ruhige Arbeit und im Februar beginnt das Training für die kommenden Aufgaben”, erläutert Markus Klug, der Pferde und Reiter auch mal in den Wald zum galoppieren schickt, um Abwechslung in die Arbeit zu bekommen. Dem Derbysieg in Hamburg, der den Trainer zu höchst emotionalen Freudenausbrüchen verleitete, ließ Windstoß auch den Sieg im mit 155.000 Euro dotierten 55. Preis von Europa in Köln folgen. Kurz und gut: Der Derbysieger “verdiente” bei sechs Starts und drei Siegen 534.500 Euro – soviel wie kein anderes deutsches Pferd laut Galopper-Rangliste.

Wenn es so ausgeht…

Nichts vergessen hat Markus Klug von jenem denkwürdigen Tag in Hamburg, der dem Gestüt Röttgen nach 60 Jahren wieder einen Derbysieg bescherte. Es sei schon ein wenig stressig gewesen mit sieben Pferden im IDEE 148. Deutschen Derby, aber “wenn es so endet wie für uns, dann nimmt man das gern in Kauf”, schmunzelt Klug, der selbst in der Derbywoche gesundheitlich angeschlagen nach Hamburg reiste und seine Aufmerksamkeit auf alle Schützlinge gleichzeitig verteilen mußte. Gemeldet hat Klug auch für das IDEE 149. Deutsche Derby aktuell acht Pferde, langweilig dürfte es dem Trainer in Hamburg keinesfalls werden….

Derby-Meeting rundherum

Noch mehr Erlebnis und Abwechslung soll den Besuchern und Zuschauern beim IDEE Derby-Meeting auf der Hamburger Traditionsbahn geboten werden und deshalb steht auch fest, dass der 2017 erstmals stattfindende Foodtruck-Market auch 2018 Teil der Veranstaltung sein wird. Strandflair mit Liegestühlen, Musik und kulinarischen Köstlichkeiten am Marktplatz im Innenbereich der Hamburger Rennbahn kam gut bei den Besuchern an, sobald sich die Sonne mal blicken ließ.

Wer möchte, kann sich schon jetzt seinen Lieblingsplatz für erlebnisreiche und spannende Renntage sichern. Unter www.galopp-hamburg.de sind Preise und Ticketkategorien übersichtlich aufgelistet. Dort ist auch eine Ticketanfrage möglich. Telefonisch ist der Kartenvorverkauf unter der Rufnummer (040) 651 82 81 zu erreichen. Beginnen wird Hamburgs aufregende Rennwoche am Freitag, 29. Juni mit den ersten drei Renntagen, danach folgen Renntage am Mittwoch und Donnerstag (4. und 5. Juli) und schließlich das Abschlusswochenende mit dem absoluten Höhepunkt, dem IDEE 149. Deutschen Derby am Sonntag.

Der Hamburger Renn-Club im Internet: www.galopp-hamburg.de

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