Daniel Paulicks Stute Ostana gewinnt ihr fünftes Rennen in Folge

Einer der jüngsten Galopptrainer Deutschlands feierte beim großen Saisonfinale am Tag der Gestüte in Hannover seinen bedeutendsten Karriere-Erfolg: Daniel Paulick (23), der in Luckaitz ein übersichtliches Aufgebot betreut, triumphierte am Sonntag mit der immens verbesserten vierjährigen Stute Ostana unter dem gebürtigen Russen Wladimir Panov im Großen Preis der Mehl-Mülhens-Stiftung Gestüt Röttgen (Gruppe III, 55.000 Euro, 2.200 m).

Die von seinem Vater Ralf Paulick gezogene und in dessen Eigentum befindliche Contat-Tochter brachte das Kunststück fertig, ihr fünftes Rennen hintereinander zu gewinnen! Exakt drei Wochen nach ihrem Listensieg auf dieser Bahn über die im Besitz von Scheich Mohammeds Godolphin-Stall stehende Agathonia wiederholte sich exakt diese Zweierwette auf der Rennbahn Neue Bult auch in einem Gruppe-Rennen, erneut mit dem besseren Ausgang für Ostana (57:10), die mit den nun verdienten 32.000 Euro ihre Gewinnsumme auf 59.500 Euro steigerte.

Maßgeblichen Anteil an diesem Top-Treffer hatte Jockey Wladimir Panov, der nach einem verhaltenen Beginn plötzlich Ende der Gegenseite einen Gang höher schaltete und die Stute auf dem nach heftigen Regenfällen sehr weich gewordenen Boden blitzartig an die Spitze beorderte. Zwar drehte die Außenseiterin Fosun an der Außenseite mächtig auf, und auf den letzten Metern kam Agathonia immer näher, aber ihren knappen Vorteil gab Ostana nicht mehr preis und avancierte zur vielumjubelten Hannover-Heldin.

Die favorisierte Agathonia hätte wenige Meter weiter vielleicht noch die Wende geschafft und bestätigte ihre erstklassige Verfassung vor Fosun, die abermals eine Platzierung in einem Top-Rennen schaffte. Die ebenfalls stark gewettete Diana Storm hatte lange alle Chancen, zog erst auf dem letzten Stück nicht weiter und wurde Vierte. Die anderen Kandidatinnen (Prima Violetta und Erica waren abgemeldet worden) hatten keine besseren Szenen mehr.

Ostanas Trainer Daniel Paulick in einem ersten Statement: „Ostana hatte die Hälfte ihrer Konkurrentinnen ja schon beim letzten Mal geschlagen. Ich hatte daher schon im Vorfeld ein gutes Gefühl. Der Jockey bekam die Anweisung, alles so zu machen wie damals. Der Boden war zwar nicht ideal, hat aber gepasst. Wir hatten schon einige Kaufangebote für die Stute bekommen. Was wir machen, werden wir sehen. Sie besitzt auch noch die Möglichkeit, am 22. November in einem Listenrennen in Dresden zu starten.“

Finale der German Racing Champions League in München

Nun freuen sich alle Turffreunde auf das Finale der German Racing Champions League mit dem Pastorius – Großer Preis von Bayern (Gruppe I, 155.000 Euro, 2.400 m) am Mittwoch in München mit den Star-Galoppern Dschingis Secret, Guignol, Iquitos und Waldgeist.

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