Es geht los: Major-Stimmung in Aachen!

Auf den Sieger wartet Großes (Foto: A. Steindl)
Auf den Sieger wartet Großes (Foto: A. Steindl)

Der Rolex Grand Slam of Show Jumping ist zurück in Deutschland: Der CHIO Aachen 2017 ist im vollen Gange und in den kommenden Tagen geht es für die besten Springreiter der Welt einzig und allein darum, sich einen der begehrten Startplätze für das große Finale am Sonntagnachmittag, den mit einer Million Euro dotierten „Rolex Grand Prix, Großer Preis von Aachen“, zu sichern.

Nicht nur das Gastgeberland ist mit Reitern wie Ludger Beerbaum, Christian Ahlmann, Meredith Michaels-Beerbaum, Marcus Ehning und Vorjahressieger Philipp Weishaupt hochkarätig vertreten. Auch die USA hat mit ihrem Team um den aktuellen Anführer der Weltrangliste Kent Farrington und den Weltcupfinal-Sieger McLain Ward ihre besten Reiter in die Soers geschickt. Genauso sieht es bei den Franzosen aus, die mit Kevin Staut, Roger-Yves Bost und Philippe Rozier gleich drei Reiter der Gold-Equipe der Olympischen Spiele von Rio 2016 stellen. Außerdem dürfen sich die Besucher des Weltfest des Pferdesports auf den kanadischen Bronzemedaillengewinner von Rio, Eric Lamaze, den irischen Topreiter Bertram Allen, den italienischen Überflieger Lorenzo de Luca und den Schweizer Olympiasieger Steve Guerdat freuen.

Für all diese Athleten wäre der Sieg im Großen Preis am Sonntag zugleich der Beginn ihres persönlichen Rolex Grand Slam: Derjenige Reiter, der drei Majors des Pferdesports direkt hintereinander gewinnen kann, geht als Sieger des Rolex Grand Slam of Show Jumping in die Geschichte ein und erhält eine Prämie von einer Million Euro. Scott Brash aus Großbritannien ist dies 2014/15 als bislang einzigem Reiter gelungen, und auch beim CHIO Aachen 2017 wird er wieder besonders im Fokus stehen: Wegen seines erneuten Triumphs beim Spruce Meadows ‚Masters‘ 2016 steht ihm nun der Bonus von 250.000 Euro für zwei Majorsiege innerhalb eines Grand-Slam-Zyklus in Aussicht.

Als aktueller Grand-Slam-Herausforderer ist Pedro Veniss nach Aachen gereist: Nach seinem Sieg beim CHI Genf 2016 im vergangenen Dezember hat der Brasilianer nun die Chance auf den zweiten Majorsieg in Folge. Sollte er auch beim „Rolex Grand Prix“ am Sonntag triumphieren, reitet er im September in Calgary um den Grand-Slam-Titel.

Doch wie die meisten anderen Reiter muss sich Pedro Veniss erst einmal für den Großen Preis qualifizieren: Angefangen mit dem „Turkish Airlines-Preis von Europa“, der Hauptprüfung am Mittwoch, führt der Weg auf die Starterliste des „Rolex Grand Prix“ über den „Mercedes-Benz Nationenpreis“ am Donnerstagabend und den „Preis von Nordrhein-Westfalen“, der Hauptprüfung am Freitag. Nur wer in mindestens einer dieser Prüfungen mit einer hervorragenden Platzierung überzeugen kann, erhält eines von insgesamt 40 Tickets für das Major-Finale.

Wird sich Pedro Veniss im starken Starterfeld des CHIO Aachen 2017 behaupten können? Oder wird am Sonntagnachmittag ein neuer Majorsieger aus dem „Rolex Grand Prix“ hervorgehen? Der Rolex Grand Slam of Show Jumping freut sich auf einen spannenden Jahresauftakt!

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