Suppenkasper gewinnt Kür-Premiere

Suppenkasper - Sieg bei Kür-Premiere (Foto: Karl-Heinz Frieler)
Suppenkasper - Sieg bei Kür-Premiere (Foto: Karl-Heinz Frieler)

Im Medaillenspiegel des zweiten Tages von Dressur Cappeln International lagen Deutschland und Luxemburg mit jeweils zwei Siegen gleich auf. In der fünften Prüfung, einer internationalen Dressurpferdeprüfung für Sechsjährige, ertönte für die Siegerin Norma Paoli mit Lisara die Nationalhymne Italiens.

In der Grand Prix Kür, dem Preis der Familie Haim-Swarovski, war Helen Langehanenberg auf Suppenkasper mit 75,97 Prozent das Maß der Dinge . „Suppenkaspers erste internationaler Kür-Auftritt war auch für mich spannend“, schmunzelte die Olympia-Teamsilbergewinnerin von London/GBR, „schließlich weiß man bei solchen Premieren nie so genau, wie die Pferde reagieren. Aber er hat, wie schon zuvor in Compiègne und Balve, super mitgespielt und bis auf ein paar Kleinigkeiten alles richtig gemacht.“ Und fährt hochzufrieden fort: „Ich war noch nie so überzeugt von einem Pferd, wie von Suppenkasper. Ein Pferd mit allen Möglichkeiten, dem mit seinen neun Jahren eigentlich nur noch ein bisschen Routine fehlt und bei dem ich mich selbst immer etwas bremsen muss, damit ich jetzt noch nicht alles annehme, was er mir anbietet.“ Platz zwei ging an die US-Amerikanerin Kathleen Raine auf Breanna (73,05 Prozent), Rang drei an die Norwegerin Isabel Freese auf Bordeaux (72,42 Prozent).

Den zweiten deutschen Tagessieg feierte Christoph Koschel. Alle fünf Richter setzten den von ihm vorgestellten neunjährigen Hannoveraner Belissimo M NRW-Sohn Ballentines im Preis der Metallbau Martin Niemann GmbH, einer Inter A, auf Rang eins (70,77 Prozent). „Ballentines entwickelt sich absolut wunschgemäß“, lobte sein Reiter. „Nach Siegen in der Kleinen Tour von Wellington/USA war dies hier ein gelungener Einstieg in die internationale Medium-Tour.“  Ziel sei natürlich das Grand Prix-Viereck.

Mit 70,76 Prozent gewann die Luxemburger-WM- und EM-Teilnehmerin Veronique Henschen auf ihrem neunjährigen Westfalen-Fuchs Ferguson Delux den St. Georges, Preis des Gestüts Vorwerk, der, nach diversen nationalen Siegen und Platzierungen in der Kleinen Tour, nun erstmals international eine Siegerehrung anführte. Das Nachsehen hatte die Sportsoldatin Claire-Louise Averkorn, die mit ihrem Condio B Rang zwei belegte (68,97 Prozent). Dritte wurde mit 68,81 Prozent Kerstin Kronaus/AUT auf Sir Stanislaus.

Stefan Lehfellner/AUT, der auf Roberto Carlos MT die Einlaufprüfung bei den Siebenjährigen haushoch gewonnen hatte, musste sich in der Finalprüfung mit Rang zwei hinter dem Luxemburger Paar Kristine Möller und Standing O’Vation zufrieden geben.

Weitere Infos unter www.gestuet-vorwerk.de

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